roland dahinden | composer – performer


STONES
Roland Dahinden trombone

Hildegard Kleeb piano

Power der Steine

Exploit und Entschleunigung wechseln sich ab auf dem neuen Album von Dahinden-Kleeb. Das Künstlerpaar setzt
nach RECALL POLLOCK mit STONES einen neuen Markstein des Klingens und Hörens. Und doch ist es nur eine
Momentaufnahme ihrer 30-jährigen Zusammenarbeit.

Abrupt ist die Musik da: Ein Knäuel aus Piano und Posaune, untrennbar verbunden, sekundenschnell hingeworfen, weiterentwickelt, in jähen stop-and-go Bewegungen. Wir hören furiose Linien und Patterns, Verdichtungen und Leer-
stellen in hyperschnellen call-and-response Figuren. Dennoch ereignen sich narrative Entwicklungen und überrasch-
ende Formverläufe, die wie im Zeitraffer in die Welt schnellen.


Diese Höreindrücke überlagern sich mit dunklen und strömenden Stücken, in denen sich die Energie in ihre Ruhe-
kammern zurückzieht und eine schimmernde Intensität abstrahlt. Ein Nachglimmen oder Vorbereiten auf das, was
alsbald wieder exploitmässig hinausgeschleudert wird. Der Gestus von RECALL POLLOCK ist weiterhin hörbar, aber
er hat mit den entschleunigten Sequenzen in STONES eine neue Dimension erhalten.
(Pirmin Bossard in JAZZ'N'MORE)



Press


CD STONES "unüberhörbar spitze" in JAZZ'N'MORE, 2016


There is no gratuitous virtuosity here. Both Dahinden and Kleeb show utmost commitment to the expressive needs of
the music, its visceral rhythm and frieze-like melody. These are sterling accounts in every way. Dahinden’s penetrating
timbre and keen attention to nuance ensure that all of the music emerges with vibrant purpose, beautifully balanced by
the dashing poetry by Kleeb’s pianism.
Best of all, the distinctive voices of each of the musicians keeps the listener enveloped in the performances as Dahinden
and Kleeb use their inestimable artistic gifts to summon what was in the landscape that they ‘sing’ about so memorably.
(Raul da Gama in JazzDaGama, Canada, 2016)


Klangsteine

Das Duo Dahinden/Kleeb improvisiert mit Vehemenz und Einfühlsamkeit.
Manchmal braucht man in diesen zuhörens verloungenden und verkitschenden Zeiten schlicht diese kurzgestische, energiegeladene Art des Musizierens: prägnante, steinharte, kantige Klänge, die einen unmittelbar ansprechen, ohne
Wenn und Aber, ohne Verwinklungen und Hemmnisse und ohne jede Anbiederung. Und gleich darauf fragt man sich:
Wie machen die das? So in oft rasantem Tempo die Klangsteine ins Spiel zu werfen, ohne dass ein Durcheinander
entsteht... Wunderbar, wie einfühlsam sich etwa im ruhigen Stück Flying White die Klänge ineinanderfügen, nuanciert
und geräuschhaft, rein und roh. Sie stammen aus der Tiefe.
(Thomas Meyer in Schweizer Musikzeitung, 2016)






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